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Chilenischer Wein – Anbaugebiete, Rebsorten und Empfehlungen

Bereits während der spanischen Kolonialzeit gehörte der Anbau von Wein und dessen Export in das sogenannte Mutterland zu den wichtigen Erwerbszweigen von Chile. Nach der Demokratisierung des Landes konnte auf Reben zurückgegriffen werden, die wurzelecht waren, da das Land weltweit als Einziges bis heute, von der Reblaus verschont geblieben ist.

Auch klimatisch bringt Chile die besten Voraussetzungen für einen guten Weinanbau mit. Das erkannten auch eine ganze Reihe ausländischer Investoren, welche die Weingüter wieder aufbauten, Geld und Know-how in das Land brachten und anfingen, hochwertige Weine zu produzieren. Die so entstandenen Weinbaugebiete haben in der Zwischenzeit internationale Standards erreicht und verzeichnen einen regen Aufschwung im Weinhandel. Auf 120.000 ha werden 4,3 Millionen Liter Wein hergestellt von denen allein etwa 140.000 hl in den Export gehen.

Zu den angesagtesten Weinanbaugebieten Chiles gehören unter anderem die Region Aconcagua, welche das nördlichste des Landes ist, klimatisch sehr unangenehm heiß und trocken und dennoch durch die Nähe des Meeres eine Reihe feiner Weine hervorbringt. Gut gedeihende Weine sind hier unter anderem der Cabernet, der Sauvignon Blanc oder der Merlot.

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